Chris Duncan vs Yanal Ashmouz UFC Fight Night

UFC – Ultimate Fighting Championship

Die Ultimate Fighting Championship hatte einen steinigen Start und ging einen langen Weg, um einen besser regulierten Sports zu schaffen. Dennoch konnte sie sich von der Konkurrenz absetzen. Heute ist die Mixed-Martial-Arts-Organisation ein Multimilliarden-Dollar-Unternehmen. 

Die UFC folgt den einheitlichen MMA-Regeln. Zwei Kontrahenten treten in käfigähnlichen Achtecken mit Bewegungen aus allen Kampfsportarten gegeneinander an. Brasilianisches Jiu-Jitsu, Kickboxen, Muay Thai, Judo, klassisches Boxen und andere Elemente aus verschiedenen Kampfsportarten werden dabei verwendet. Die Kämpfe bleiben immer interessant, weil jeder Kämpfer eine persönliche Neigung zu bestimmten Disziplinen hat.

UFC: Basiswissen

  • Die UFC wurde 1993 gegründet.
  • Mit der Show The Ultimate Fighter begann die Popularität der UFC ab 2005 zu steigen.
  • Seit 2012 gibt es in der UFC Frauenveranstaltungen.
  • Die UFC ist bei Weitem die beliebteste MMA-Liga der Welt. Sie übernahm die japanische Pride und andere MMA-Ligen wie WEC und Strikeforce.

Eine illustre Geschichte der UFC

Die UFC begann 1993 mit umstrittenen Veranstaltungen, bei denen Kämpfer unterschiedlicher Herkunft ohne Regeln und Runden kämpften. Sie löste Empörung und Forderungen aus, den Sport zu verbieten. In der ersten Veranstaltung am 12. November 1993 in Denver, Colorado, traten acht Kämpfer mit unterschiedlichem Kampfsporthintergrund an. Royce Gracie, ein brasilianischer Jiu-Jitsu-Experte, gewann die Meisterschaft.

In den 90er-Jahren wurde die UFC heftig kritisiert. Infolgedessen führte die Organisation 1996 Gewichtsklassen und zusätzliche Regeln wie Zeitlimits und die Handschuhpflicht ein. 

2001 wurde die Organisation von Zuffa LCC aufgekauft, was den Beginn des Popularitätsaufschwungs markierte. Infolgedessen feierte die Reality-Show The Ultimate Fighter 2005 auf Spike TV Premiere. Darin lebten und trainierten aufstrebende MMA-Kämpfer zusammen, wobei der Gewinner die Chance erhielt, in der UFC zu kämpfen. Die Show war sehr erfolgreich und verhalf der UFC zu mehr Bekanntheit. 

Im Jahr 2006 verzeichnete UFC 66 über 1 Million Pay-per-View-Käufe – ein Rekord. Im Hauptkampf fand die mit Spannung erwartete Rückrunde zwischen Chuck Liddel und Tito Ortiz statt, den damals bekanntesten Stars.

Pride, eine MMA-Organisation mit Hauptsitz in Japan, war der größte UFC-Rivale. Pride verlor jedoch seine lukrativen TV-Rechte in Japan aufgrund von Skandalen und seiner Verbindung zur Yakuza. Daraufhin übernahm die UFC die Organisation und lockte 2007 die größten Stars wie Antonio Rodrigo „Minotauro“ Nogueira, Dan Henderson, Mirko „Cro Cop“ Filipovic und Wanderlei Silva zur UFC. 

Der endgültige Durchbruch gelang der UFC im Jahr 2011, als sie einen Siebenjahresvertrag mit FOX Sports unterzeichnete. Dieser machten den Sport einem noch breiteren Publikum zugänglich. In der ersten Sendung entthronte Junior dos Santos Cain Velasquez in einem Kampf mit 5,7 Millionen Zuschauern. In der Spitze waren es sogar 8,8 Millionen – was bis heute ein Rekord ist.

2012 führte Dana White die MMA-Kämpfe der Frauen in der UFC ein. Strikeforce-Champion Ronda Rousey wurde die erste UFC-Championesse. Ronda verteidigte ihren Titel danach sechsmal erfolgreich.

Im Juli 2016 wurde die UFC für 4 Milliarden US-Dollar an eine Gruppe unter der Führung von WME-IMG verkauft. Das stellte den größten Verkauf einer Sportorganisation in der Geschichte dar. Der Deal festigte die Position der UFC als eine der beliebtesten und erfolgreichsten Sportorganisationen der Welt.

Bemerkenswerte Persönlichkeiten der UFC

Jon Jones ist der aktuelle UFC-Schwergewichtschampion. Er begann seine Karriere 2011, als er den Titel im Halbschwergewicht erstmals holte und vier Jahre lang hielt. Der jüngste Champion in der UFC-Geschichte hält Rekorde wie die meisten Titelverteidigungen, die meisten Siege und die längste Siegesserie. Jones ist bekannt für seinen unorthodoxen Kampfstil und seine Fähigkeit, Gegner zu Fuß und am Boden zu dominieren. Nach drei Jahren Abwesenheit kehrte Jones zurück und gewann 2023 die UFC-Schwergewichtsmeisterschaft mit seinem Sieg gegen Ciryl Gane.

Anderson Silva, ein brasilianischer MMA-Kämpfer, hält den Rekord für die längste „Regentschaft“ in der Geschichte der UFC. Sie begann 2006 und endete 2013. Silva hat in dieser Zeit 16 Siege in Folge errungen. Er wurde in Muay Thai, Boxen und Taekwondo mit Einflüssen aus dem Jiu-Jitsu ausgebildet. 

Georges St-Pierre ist ein weiterer bekannter MMA-Kämpfer. Er hielt den Gürtel für die Weltergewichts- und Mittelgewichtsklasse der UFC. St-Pierre siegte zuerst zwischen 2006 und 2008 und gewann drei Jahre in Folge die Auszeichnung „Kanadischer Sportler des Jahres“. Nachdem er den Titel neunmal in Folge verteidigt hatte, zog er sich jedoch 2013 aus dem Oktogon zurück.

Antonio Rodrigo Nogueira, auch „Minotauro“ genannt, ist ein weiterer brasilianischer MMA-Kämpfer. Er begann mit einer glanzvollen Karriere bei Pride, bevor er zur UFC wechselte. Seine Kämpfe mit Micko „Cro Cop“ Filipovic bei Pride waren legendär. In der UFC debütierte er erfolgreich mit einem Sieg gegenüber Tim Sylvia, wobei er sich die Interimskrone im Schwergewicht der UFC sicherte. 

Khabib Nurmagomedov ist ein russischer Leichtgewichts-Champion, der den Titel drei Jahre lang mit 29 Siegen und keiner einzigen Niederlage hielt. Nurmagomedov ist ein geübter Kämpfer im Sambo-Judo und Ringen und war bei seinem Rücktritt die Nummer eins in der Rangliste.

Conor McGregor gehört zu den größten Kämpfern und Persönlichkeiten, die die meisten Zuschauer anziehen. Er war auch gleichzeitig Champion im Federgewicht und im Leichtgewicht. 

Amanda Nunes ist eine brasilianische MMA-Kämpferin und amtierende Meisterin im Federgewicht der Frauen. Sie hat auch den Gürtel der Bantamgewichtschampionesse gewonnen. Amanda gilt ferner als die beste UFC-Kämpferin. Sie begann ihre Karriere bei Strikeforce und schaffte es 2013 in die UFC. Es dauerte jedoch drei Jahre, bis sie ihre erste Meisterschaft erringen konnte. 

Ronda Rousey war die erste UFC-Championesse im Bantamgewicht bei den Frauen. Vor ihrer MMA-Karriere gewann Ronda Rousey bei den Olympischen Spielen 2008 eine olympische Medaille im Judo. Sie verteidigte ihren Titel sechsmal, bevor sie sich 2016 aus der UFC zurückzog. Sie wurde auch als erste Kämpferin in die UFC Hall of Fame aufgenommen.

UFC: DAZN Bet-Quiz

Du bist ein Mixed-Martial-Arts-Fan und verfolgst den Sport aufmerksam? Dann solltest Du mit den folgenden Fragen keine Probleme haben. Ansonsten kannst Du noch etwas dazulernen, wenn Du gleich Dein Wissen zur UFC testest.

Wer hat die meisten Titel gewonnen?

Der aktuelle Schwergewichts-Champion der Männer, Jon Jones, hat mit 15 Siegen die meisten Titelkämpfe gewonnen. Bei den Frauen konnte Amanda Nunes 12 UFC-Siege in Meisterschaftskämpfen für sich entscheiden.

Wer ist der erfolgreichste Boxer aller Zeiten?

Mit seiner Bilanz von 26 zu 1 ist Jon Jones der dominanteste Kämpfer in der Geschichte der UFC. Seine 15 Titelgewinne und seine nahezu perfekte Bilanz lassen kaum Zweifel an seinem Lebenslauf aufkommen.

Was war die meistbesuchte Veranstaltung der UFC?

Die UFC 243 fand 2019 in Australien statt und zog über 57.000 Zuschauer an. Dabei verteidigte Robert Whittaker seinen Titel im Mittelgewicht, wurde aber von Israel Adesanya vor der Rekordkulisse besiegt.

Was war der meistgesehene Pay-per-View-Kampf der UFC?

Der Kampf von Connor McGregor bei UFC 229 gegen Khabib Nurmagomedov war mit 2,3 Millionen Zuschauern der meistgesehene. McGregor war auf dem Höhepunkt seiner Popularität, Nurmagomedov jedoch der bessere Allround-Kämpfer.