Formel 1 Sebastian Vettel in his Ferrari Formula One

Formel 1

Wenn Du irgendein Rennen aus dem Motorsport kennst, dann wahrscheinlich die Formel 1. Wer kennt nicht den Großen Preis von Monaco oder Berühmtheiten wie Michael Schumacher? Die schnellen Rennen der Formel-1-Autos sind auf der ganzen Welt bekannt und haben eine große Fangemeinde. Nicht umsonst wird die Formel 1 oft auch als Königsklasse des Motorsports bezeichnet: Die besten Teams aus den bekanntesten Rennställen der Welt treten hier gegeneinander an.

Die Formel 1 ist ein vom Automobil-Dachverband Fédération Internationale de l’Automobile (FIA) organisierter Wettbewerb. Die offiziell unter dem Namen „Formel-1-Weltmeisterschaft“ bekannte Rennserie gibt es bereits seit mehr als 70 Jahren. Allerdings geht die Geschichte einer Weltmeisterschaft im Autorennsport noch viel weiter zurück: Bereits in den 1890er-Jahren wurden die ersten Grands Prix veranstaltet.

Offiziell gegründet wurde die Formel 1 im Jahr 1950, nachdem die Weltmeisterschaft für Motorräder ins Leben gerufen wurde. Die FIA beschloss, dass es dies auch für Rennwagen geben sollte und startete eine Weltmeisterschaft der Autorennfahrer, damals noch unter dem Namen „Automobil-Weltmeisterschaft“. Im Laufe der Jahre machte die Rennserie viele Änderungen durch: technische Neuerungen, Anpassungen der Sicherheitsstandards und immer neue Stars unter den Rennfahrern.

Bekannte Namen prägen die Geschichte der weltberühmten Formel 1: Fahrer wie Niki Lauda und Michael Schumacher sind heute auch allen geläufig, die sich nicht als Motorsport-Fans bezeichnen. Niki Lauda kennen viele besonders von einem Ereignis: seinem schweren Unfall auf der Nordschleife des Nürburgrings im Jahr 1976. Seit den 70ern tut die FIA alles dafür, um Gefahrensituationen so weit wie möglich zu eliminieren. Seit 1994 ist kein Fahrer mehr während eines Formel-1-Rennens verstorben. Das zeigt, dass die Sicherheit heute im Vordergrund steht.

Auch die Fahrzeuge haben im Laufe der Jahre eine rasante Entwicklung durchgemacht. Von Motoren im Frontraum über gewagte Flügelkonstruktionen in den späten 60ern bis hin zu den heutigen sportlichen Flitzern hat sich einiges getan. Hinter den Rennwagen stecken eine ausgefeilte Aerodynamik und eindrucksvolle Designkunst. 

Größen wie Ferrari sind bereits von Anfang an mit dabei. Die Konstrukteure tüfteln an immer neuen Autos, die einerseits die F1-Regelungen erfüllen und andererseits schneller und besser sind, als die der Konkurrenten.

In den vergangenen Jahren legte die Formel 1 zudem immer mehr Wert auf den Klimaschutz. Ob die Formel 1 in Zukunft mit Elektrofahrzeugen ausgetragen wird, wird sich noch zeigen. Weniger spannend wird die berühmte Rennserie aber mit Sicherheit nicht.

Blicken wir gemeinsam auf die traditionsreiche Geschichte der Formel-1-Weltmeisterschaft zurück! In unserem Beitrag findest Du die interessantesten Fakten, mehr über die Legenden des Sports und ein kurzes Quiz, mit dem Du Dein Wissen testen kannst.

Grundwissen zur Formel 1

  • Offiziell fand die Formel-1-Weltmeisterschaft im Jahr 1950 zum ersten Mal statt, damals unter dem Namen Automobil-Weltmeisterschaft.
  • Die Geschichte der Autorennen geht aber noch viel weiter zurück: Bereits in den 1890er-Jahren wurden die ersten Rennen gefahren.
  • Die heutige Formel-1-Weltmeisterschaft besteht aus Einzelrennen in verschiedenen Ländern. Diese werden als „Grands Prix“ oder „Große Preise“ bezeichnet. Die Rennstrecken befinden sich auf der ganzen Welt, von Europa über Amerika bis hin zu Asien, Afrika und Australien.
  • Die Saison 2021 war bis jetzt mit 22 Grands Prix der Spitzenreiter in Bezug auf die Anzahl der Rennen, die von 20 Fahrern bestritten wurden. Zuvor waren es maximal 21, und in den frühen Jahren oft sogar weniger als 10 Rennen. 
  • Rekordweltmeister sind Michael Schumacher und Lewis Hamilton mit jeweils 7 Weltmeistertiteln.
  • Zusätzlich gibt es noch den Weltmeistertitel für die besten Konstrukteure: Der ging bisher 16 Mal an Ferrari. Dahinter folgen mit Abstand Williams (9), McLaren und Mercedes (jeweils 8).
  • Ferrari ist der einzige Konstrukteur, der bereits seit dem Beginn der heutigen Formel 1 im Jahr 1950 dabei ist – und zwar ohne Pause.
  • Die technischen Vorgaben und Regelungen der Formel 1 werden in der Geschichte des Wettbewerbs wahnsinnig oft und teilweise schnell angepasst. Das hat unterschiedliche Gründe: Der technische Fortschritt und sich verändernde Sicherheitsbestimmungen sind nur zwei davon.
  • Manche Regelungen haben sich enorm verändert: Vor 1924 etwa saßen noch zwei Personen im Rennwagen. Und auch die technischen Anforderungen an die Fahrzeuge sind extrem gestiegen. Heute steht neben der Performance vor allem die Sicherheit im Fokus.

Die spannende Geschichte der Formel 1

Vor der eigentlichen Gründung der heutigen Formel-1-Weltmeisterschaft gab es bereits einige Vorläufer. Unter anderem gab es die vom Automobil-Weltverband AIACR ausgetragene Internationale Grand-Prix-Formel. Die ersten Rennen gab es bereits Mitte der 1890er-Jahre.

Zum ersten Mal wurde die heute als Formel 1 bekannte Automobil-Weltmeisterschaft im Jahr 1950 beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone ausgetragen. In den ersten Jahren gewannen Giuseppe Farina und Juan Manuel Fangio, die für Alfa Romeo fuhren. 

Im Jahr 1954 wurden neue Regelungen eingeführt, die die Kosten effizienter machten. Ab da waren Fahrzeuge mit Saugmotoren bis zu 2.500 cm³ oder aufgeladenen Motoren bis 750 cm³ erlaubt. Daraufhin stieg Mercedes wieder ein und war prompt erfolgreich: 1954 und 1955 ging der Sieg der Weltmeisterschaft an den Mercedes-Fahrer Juan Manuel Fangio. Der gewann übrigens auch in den beiden Folgejahren, dann aber mit Maserati und Ferrari.

1966 gab es erneute Regeländerungen: Jetzt waren 3.000 cm³ große Saugmotoren bzw. 1.500 cm³ große aufgeladene Motoren zugelassen. Die neuen Regeln machten es immer schwerer, Motoren für die neuen Fahrzeuge zu finden. Zu der Zeit gab es nur drei Hersteller, deren Motoren diese Voraussetzungen erfüllten: Repco, Ferrari und Maserati. Viele Teams griffen daher auf Modifizierungen der alten Motoren zurück.

Im Jahr 1968 wurden Spoiler und Flügel eingeführt. Bald setzte sich die Kombination aus einem Front- und einem Heckflügel durch, die auch heute noch verwendet wird.

Die 1970er standen im Zeichen der Sicherheit. Die Ansprüche der FIA für die Meisterschaft stiegen mit der Zeit immer mehr. Das hatte zur Folge, dass einige beliebte Strecken nicht mehr befahren wurden. Als prominentestes Beispiel gilt der Nürburgring, auf dem auch Niki Lauda seinen schweren Unfall hatte. Manche Rennstrecken wurden daraufhin umgebaut, um Gefahrenzonen zu entschärfen. 

Die frühen 1980er-Jahre waren von Spannungen zwischen den verschiedenen involvierten Organisationen geprägt. Die FISA (Fédération Internationale du Sport Automobile) als Organisator des Events kämpfte dabei gegen die FOCA (Formula One Constructors Association). Unter anderem ging es um die technischen Vorgaben, die einige Teams angeblich bevorteilen würden. Und auch die Vermarktung war ein Streitpunkt. Dieser „FISA-FOCA-Krieg“ endete schließlich 1981 in den Concorde Agreements. Ab da war die Formel 1 eine geschlossene Rennserie, in der nur noch die zugelassenen FOCA-Rennställe teilnehmen durften – mit selbst entwickelten Fahrzeugen. Im selben Jahr erfolgte die Umbenennung zur heutigen „Formel-1-Weltmeisterschaft“.

Ab da wurden auch Turbomotoren beliebter und lösten immer öfter Saugmotoren ab. 1986 war das erste Jahr, in dem alle Fahrer mit einem Turbo an den Start gingen. Lange dauerte die Ära der Turbos allerdings nicht: 1989 wurden die teilweise bis 1.000 PS starken Motoren bereits wieder von der FIA verboten. Ab da waren nur noch Saugmotoren bis 3.500 cm³ erlaubt.

Ab den 1990ern folgten weitere technische Veränderungen – und auch die Regelungen wurden immer wieder angeglichen. Bis heute wird sowohl das Reglement, als auch die Vorgaben für die Fahrzeuge ständig angepasst. Ziel ist es, leistungsstärkere Fahrzeuge mit einem hohen Maß an Sicherheit zu kombinieren. Neuerdings rückt zudem der Umweltschutz immer mehr in den Fokus.

Zeitleiste zur Formel 1

  • 1890er: Erste Rennen im Stile der späteren Weltmeisterschaft, die heute als Formel 1 bekannt ist, werden ausgetragen.
  • 1950: Die erste Saison der aktuellen Formel 1 wird als Automobil-Weltmeisterschaft in Silverstone ausgetragen. Der Wettbewerb wird von der FIA organisiert. Erster Weltmeister ist Giuseppe Farina in einem Alfa Romeo.
  • 1954: Regeländerungen sorgen für mehr Kosteneffizienz. Nun sind Saugmotoren bis 2.500 cm³ oder aufgeladene Motoren bis 750 cm³ erlaubt. Mercedes steigt wieder in die Formel 1 ein.
  • 1966: Weitere größere Regeländerungen sorgen für mehr Power für die Fahrzeuge. Jetzt sind bis zu 3.000 cm³ bzw. 1.500 cm³ erlaubt – die Autos haben jetzt bis zu 220 PS.
  • 1968: Spoiler und Flügel werden eingeführt. Diese Maßnahme soll zu mehr Sicherheit beitragen und den Fahrzeugen mehr Bodenhaftung verleihen. Heraus kommen teilweise verrückte Konstruktionen mit riesigen aufgesetzten Flügeln. Die Regeln werden daraufhin weiter angepasst und es setzt sich erstmals die Kombination aus Front- und Heckflügel durch, die auch heute noch verwendet wird.
  • 1970er: Es folgen ständige Anpassungen der Sicherheitsstandards. Die bis jetzt recht häufigen Unfälle sollen in Zukunft verhindert werden. Strecken werden auf ihr Gefahrenpotenzial überprüft und im Zweifelsfall ausgeschlossen. 
  • 1981: Das Turnier wird offiziell zur heutigen „Formel-1-Weltmeisterschaft“ umbenannt.
  • 1986 bis 1989: In der Turbo-Ära verfügen alle Fahrzeuge über einen Turbomotor. Bis zu 1.000 PS Leistung sollen damals angeblich an den Start gegangen sein. Der FIA ist das zu viel: Nach nur 3 Jahren verbietet sie die Turbos und die Teams greifen wieder auf die altbewährten Saugmotoren zurück.
  • Ab 1990: Es folgen weitere ständige Angleichung der Regelungen. Die Sicherheit der Rennen wird immer weiter verbessert. Zudem werden immer neue technische Voraussetzungen für leistungsstärkere Fahrzeuge geschaffen. Und auch der Umweltschutz wird für die Formel 1 zu einem zunehmend wichtigeren Thema.
  • 2021: Es werden umfangreiche Regeländerungen für die Folgesaison 2022 angekündigt. Die betreffen unter anderem Budgetkürzungen, die Größe der Reifen und Flügel sowie einige Neuerungen an der Karosserie. Deshalb überspringen viele Rennställe die Entwicklungen für die Saison 2021.

Eine neue Saison: Die Formel-1-Weltmeisterschaft 2022

Im Jahr 2022 fand die Formel-1-Weltmeisterschaft zum 73. Mal statt. Mit 22 Rennen ist dies eine der größten Meisterschaften bisher. Zudem stand die Saison besonders im Zeichen der technischen Änderungen. Die sollten bereits im Vorjahr umgesetzt werden, wurden jedoch um ein Jahr nach hinten verschoben. Unter anderem gehören dazu Neuerungen in der Aerodynamik der Fahrzeuge, andere Vorgaben für die Reifen und Felgen sowie Neuerungen rund um die Klimaneutralität der Fahrzeuge.

Außerdem gibt es eine neue Budgetobergrenze. So wurden die Budgets bereits zur Saison 2021 stark gekürzt. 2022 wurde der Maximalbetrag jedoch nochmals angeglichen – vorrangig aufgrund der Inflation. Die Budgetkürzungen sollen allgemein dafür sorgen, dass die Rennserie fairer wird. So können nicht mehr nur die Teams mit den besten finanziellen Mitteln das Rennen für sich entscheiden. Stattdessen rücken der technische Fortschritt und das Können der Fahrer wieder in den Vordergrund.

Wir haben eine vollständige Liste der teilnehmenden Fahrer (inklusive Team) zusammengestellt. Die Ersatz- und Testfahrer haben wir an dieser Stelle ausgelassen:

  • Max Verstappen (Red Bull Racing)
  • Sergio Pérez (Red Bull Racing)
  • George Russell (Mercedes)
  • Lewis Hamilton (Mercedes)
  • Charles Leclerc (Ferrari)
  • Carlos Sainz Jr. (Ferrari)
  •  Daniel Ricciardo (McLaren)
  •  Lando Norris (McLaren)
  • Fernando Alonso (Alpine F1 Team)
  • Esteban Ocon (Alpine F1 Team)
  • Pierre Gasly (Scuderia Alpha Tauri)
  • Yuki Tsunoda (Scuderia Alpha Tauri)
  •  Lance Stroll (Aston Martin) 
  • Sebastian Vettel (Aston Martin) 
  • Nico Hülkenberg (Aston Martin) 
  • Alexander Albon (Williams Racing)
  • Nyck de Vries (Williams Racing)
  • Nicholas Latifi (Williams Racing)
  • Valtteri Bottas (Alfa Romeo)
  • Zhou Guanyu (Alfa Romeo)
  • Kevin Magnussen (Haas)
  • Mick Schumacher (Haas)

Als Weltmeister ging erneut Max Verstappen aus der Saison 2022 heraus. Er konnte seinen Titel verteidigen und zum zweiten Mal in Folge die Formel 1 gewinnen. 15 Grands Prix konnte der Red-Bull-Fahrer dabei für sich entscheiden und gewinnt mit 454 Punkten vor Charles Leclerc (308 Punkte) im Ferrari.

Allgemein war es für das Team von Red Bull Racing eine erfolgreiche Saison: Der Hersteller feierte sein Comeback als Konstrukteursweltmeister. Zuletzt gewann Red Bull diesen Titel im Jahr 2013. Nun konnte der Rennstall den Titel als bester Hersteller der Formel 1 2022 erneut für sich beanspruchen.

Für den ehemaligen Superstar Lewis Hamilton schien es in diesem Jahr bergab zu gehen: Zum ersten Mal in seiner Karriere gewann er keinen einzigen Grand Prix und schaffte es nicht einmal in eine Pole-Position. Und noch eine Legende sorgt für eine Veränderung in der kommenden Formel-1-Saison 2023: Sebastian Vettel beendete mit der Saison 2022 seine Karriere – 4 Mal konnte er den Titel gewinnen.

Die Formel 1: Berühmte Fahrer 

Wie auch in allen anderen Sportarten finden sich in der Formel 1 einige Legenden. Die Namen dieser Personen kennen nicht nur die eingefleischten Fans des Motorsports, sondern auch die meisten anderen, die mit dem Sport nur wenig zu tun haben. Wir stellen die bekanntesten Gesichter der Formel 1 vor.

Eine der bekanntesten Personen in der Formel 1 ist Niki Lauda. Der stieg mit 19 Jahren in den Motorsport ein. Seine Karriere bei der Formel 1 begann er 3 Jahre später im Jahr 1971. 1975 konnte der Österreicher zum ersten Mal die Weltmeisterschaft gewinnen, damals mit Ferrari. Besonders bekannt wurde Lauda aber durch seinen tragischen Unfall: 1976 verunfallte er mit seinem Ferrari auf der Nordschleife des Nürburgrings. Er erlitt schwere Verbrennungen, war jedoch bereits 40 Tage später wieder beim Großen Preis von Italien dabei. Bis zu seinem Ausstieg im Jahr 1985 konnte Niki 3 Mal den Weltmeistertitel holen. 2019 starb er mit 70 Jahren.

Einer der größten Namen – wenn nicht DER größte – in der deutschen Geschichte des Motorsports ist Michael Schumacher. Im Jahr 1991 stieg er in die Formel 1 ein und machte einige Teamwechsel mit, bevor er 1996 bei Ferrari landet. Später in seiner Karriere ging er für Mercedes an den Start. Er gilt als der erfolgreichste Fahrer der Formel 1: 7 Mal konnte er den Titel als Weltmeister für sich entscheiden. Die Siegesserie von 2000 bis 2004, also fünfmal in Folge, ist bis heute ungebrochen. Nach einem Skiunfall im Jahr 2013 lag er fast ein Jahr lang im Koma, hat sich mittlerweile aber wieder erholt.

Geht es um die Bekannteren in der Formel 1, darf auch der sympathische Max Verstappen nicht fehlen. Der belgisch-niederländische Fahrer gehört zwar zur jüngeren Generation, ist jedoch bereits jetzt nicht mehr aus der Geschichte des Motorsports wegzudenken. So hält er heute den Rekord als jüngster Fahrer, der jemals in einem Formel-1-Rennen angetreten ist. Das war in 2015 im Alter von 17 Jahren. Seitdem hat er eine steile Karriere vorgelegt: 2021 und 2022 konnte er mit Red Bull Racing den Weltmeistertitel holen.

Zuletzt reiht sich noch Wunderkind Lewis Hamilton in unsere Liste ein. Der Brite teilt sich mit Michael Schumacher den ersten Platz der Rekordweltmeister ein, da er den Wettbewerb ebenfalls 7 Mal gewinnen konnte. Als er in die Formel 1 einstieg, nahm an einem speziellen Förderprogramm von McLaren teil. Vom ersten Tag an war Hamilton erfolgreich und entwickelte sich zu einem regelrechten Star. Heute fährt der 38-jährige für Mercedes.

Formel 1: DAZN Bet-Quiz

Die Königsklasse des Motorsports ist weltweit bekannt. Mit ständigen Regeländerungen und immer neuen technischen Fortschritten bleibt die Formel-1-Weltmeisterschaft seit vielen Jahren in aller Munde. Doch wie viel weißt Du wirklich über den rasanten Rennsport? Mach bei unserem Quiz mit und teste Dein Wissen zur Formel 1!

Welches ist das erfolgreichste Team der Formel 1?

In der Formel 1 werden zwei Weltmeistertitel vergeben: Einer für den Konstrukteur bzw. Hersteller der Rennautos und einer für den Fahrer. Für den WM-Titel der Konstrukteure zählen dabei die Punkte beider Fahrer des Teams. Hier führt Ferrari die Liste an: 16 Mal konnte der italienische Hersteller den Titel holen. Den Titel der erfolgreichsten Fahrer teilen sich Michael Schumacher und Lewis Hamilton mit jeweils 7 Siegen. Die letzten beiden Saisons 2021 und 2022 konnte Max Verstappen mit Red Bull Racing für sich entscheiden.

Wie schnell fahren Formel-1-Autos?

Wie schnell ein Formel-1-Auto fahren kann und wie schnell es im Rennen tatsächlich fährt, ist unterschiedlich. So liegt die Rekordgeschwindigkeit während eines Rennens bei 372 km/h – erreicht von Valtteri Bottas beim Grand Prix von Mexiko im Jahr 2016. So ein Rennwagen könnte aber auch schneller fahren. Das hat Honda ausprobiert: Im Rahmen eines Top-Speed-Versuchs schaffte es der RA106 auf 397 km/h. Besonders ist bei den Rennfahrzeugen vor allem die schnelle Beschleunigung: In nur 2,6 Sekunden kommt ein Formel-1-Wagen von 0 auf 100 km/h.

Wie warm wird es im Cockpit eines Formel-1-Rennwagens? 

Der Job eines Formel-1-Fahrers ist nicht so leicht, wie es sich viele vorstellen. Die Piloten müssen nicht nur eine wahnsinnige Körperbeherrschung mitbringen und blitzschnell reagieren – auch die Bedingungen im Rennwagen sind nichts für empfindliche Gemüter. Im Cockpit können Temperaturen um die 50 Grad und mehr entstehen.

Welcher Fahrer ist der jüngste in der Geschichte der Formel 1?

Über die Jahre werden die Fahrer in der Formel 1 immer jünger. Der jüngste Fahrer, der jemals in einem Rennen antrat, ist der amtierende Weltmeister Max Verstappen: Mit nur 17 Jahren fuhr er im Jahr 2015 zum ersten Mal in einem Formel-1-Rennen, damals noch im Team von Toro Rosso. Er ist damit der erste Formel-1-Fahrer unter 18. Weltmeister wird er zum ersten Mal mit 24 Jahren. Als jüngster Weltmeister hält bis heute Sebastian Vettel den Rekord. Der Deutsche gewann im Jahr 2010 im Alter von 23 Jahren die Weltmeisterschaft – er wird somit auch zum zweiten deutschen Weltmeister in der Geschichte der Formel 1 nach Michael Schumacher.

Unsere Prognose: Formel 1 in 2023

Im Jahr 2023 wird die Formel 1 zum 74. Mal in ihrer Geschichte ausgetragen. Der Rennkalender ist bereits veröffentlicht: Am 3. März 2023 soll es mit dem Großen Preis von Bahrain losgehen. Wie immer erwarten wir von der Formel 1 nur das Beste.

Eine gute Nachricht für alle Fans: Die Formel 1 2023 soll mehr Strecken beinhalten, als alle Formel-1-Weltmeisterschaften bisher: 23 Rennen sind für 2023 angesetzt. Zuerst waren es sogar 24, allerdings fiel der Große Preis von China am Ende doch weg und wurde nicht durch eine andere Strecke ersetzt. Besonders freuen wir uns unter anderem auf den Großen Preis von Las Vegas. Der findet 2023 zum ersten Mal seit 1982 wieder statt. Die spektakuläre Kulisse auf dem Las Vegas Strip wird in einem Nachtrennen befahren und ist für den 18. November 2023 als vorletztes Rennen angesetzt.

Eine Neuerung, an die wir uns erst noch gewöhnen müssen: Die Formel 1 2023 findet erstmalig ohne Sebastian Vettel statt. Der hatte nach der letzten Saison seinen Ausstieg bekanntgegeben. An seine Stelle tritt Fernando Alonso, der 2023 für Aston Martin an den Start gehen wird.

Auch in einigen anderen Teams wird es Fahrerwechsel geben. So wechselt Oscar Piastri überraschend von Alpine zu McLaren. Mick Schumacher wird zudem nicht mehr bei Haas am Start sein, sondern wird bei Mercedes als Ersatzfahrer eingesetzt.

Eine weitere Änderung sind die Sprint-Rennen, die es erst seit 2021 gibt. Davon wird es 2023 mehr geben – nämlich 6 an der Zahl, und zwar auf den folgenden Strecken:

  • Belgien
  • Baku
  • Brasilien
  • Österreich
  • Austin
  • Katar

Ansonsten stehen für die Formel-1-Saison keine großen Änderungen an. Erwartungsgemäß wird es jedoch wie in jedem Jahr wieder spannend bei der Formel-1-Weltmeisterschaft 2023. Wird Max Verstappen seinen Weltmeistertitel ein drittes Mal verteidigen können und erneut gewinnen? Wie geht es mit Lewis Hamilton weiter? All das erfahren wir spätestens am 26. November 2023, beim letzten Rennen in Abu Dhabi.