NBA Playoffs between Boston Celtics and Philadelphia 76ers

NBA

Namen wie Michael Jordan, LeBron James, Magic Johnson und Shaq O’Neal sind weit über den Sport hinaus bekannt: Die National Basketball Association (kurz: NBA) ist voll von berühmten Personen und Spielern, die Geschichte geschrieben haben. Manche davon haben den Verlauf der bedeutendsten Liga im Basketball aktiv beeinflusst und verändert. Schließlich hat sich seit der Einführung im Jahr 1949 einiges in der NBA getan.

Und auch, wenn die NBA heute fest etabliert und auf der ganzen Welt beliebt ist – war dem nicht immer so. Anfangs hatte die Liga stark zu kämpfen und ging teilweise durch Zeiten, in denen die Zuschauer sich von ihr abzuwenden schienen. Bis in die 1980er-Jahre hatte die NBA mit Image-Problemen zu kämpfen und konnte irgendwie nicht richtig Fuß fassen. Damals war in den USA vor allem der College-Basketball sehr groß und verdrängte die NBA-Liga sogar teilweise von der Bildfläche.

Mit dem Aufkommen von Topspielern wie Larry Bird und Magic Johnson schaffte es die Basketballliga jedoch, wieder an Popularität zuzulegen. Teams wie die Celtics und die Lakers konnten immer mehr Fans für sich gewinnen und auch die einzelnen Spieler wurden als Superstars gefeiert. Mit der Michael-Jordan-Ära ab 1991 hatte es die NBA schließlich geschafft: Sie wurde zum wichtigsten Basketball-Event der Welt und wird bis heute von Zuschauern gefeiert. Die Liga, die einst mit nur 8 Teams startete, zählt heute 30 Mannschaften, die in jeder Saison gegeneinander antreten.

Zusätzliche Wettbewerbe wie das All-Stars Weekend sorgen für mehr Spannung und werden jedes Jahr mit Hochspannung erwartet. Außerdem gibt es zahlreiche Auszeichnungen und Awards, die die Basketballer im Laufe der NBA-Saison gewinnen können. Unter anderem wird jedes Jahr der NBA Rookie of the Year Award vergeben. Die wohl begehrteste Auszeichnung ist allerdings die als MVP (Most Valuable Player). 

Die Basketball Hall of Fame zieren heute zahlreiche glanzvolle Namen, die es durch die NBA zu Ruhm und Ehre geschafft haben. Die meisten der Spieler stammen aus den USA, doch teilweise schaffen es auch internationale Spieler in die Liga. Mit Dirk Nowitzki hat es sogar ein Deutscher in die NBA geschafft und war während seiner aktiven Zeit dort äußerst erfolgreich.

Über die Jahre hat die NBA einige Veränderungen durchgemacht. Sie konnte sich von ihren Anfängen mit nur wenig teilnehmenden Teams zu einer angesehenen Profiliga im Basketball entwickeln. Heute ist sie das Ziel der meisten Jung-Basketballer – wer es in die NBA schafft, hat es im Basketball geschafft.

In diesem Beitrag erfährst Du alle wichtigen Fakten rund um die NBA. Lies alles über deren Geschichte, die Legenden des Sports und einen Ausblick auf die kommende Saison.

Grundwissen zur NBA

  • Die erste Meisterschaft ähnlich der NBA fand im Jahr 1946 statt, damals unter dem Namen Basketball Association of America (BAA). Nur wenig später wurde diese mit der National Basketball League (NBL) zusammengelegt: So entstand die NBA.
  • Die erste offizielle Saison unter dem Namen NBA fand im Jahr 1949/50 statt.
  • Die NBA ist eine geschlossene Liga. Das bedeutet, dass es keine Auf- oder Absteiger gibt.
  • Der Aufbau der NBA ist in die Western Conference und Eastern Conference untergliedert, mit jeweils 3 Divisionen zu jeweils 5 Teams. In der Hauptrunde, also vor den Play-offs, muss jedes Team ganze 82 Spiele bewältigen. Der verbleibende Wettbewerb wird im K.o.-System im sogenannten Best-of-Seven-Modus durchgeführt. 
  • Zu Beginn der NBA variierte die Anzahl der Teams: In den Anfangsjahren waren es nur 8 Teams. Infolge der Umbenennung zur NBA gingen später 17 Teams an den Start. Ende der 1980er wächst die NBA und hat 27 Teams. Seit 2004 machen 30 Mannschaften bei der Liga mit – ein Team davon kommt aus Kanada, alle anderen aus den USA.
  • Erst ab 1950 durften schwarze Spieler in der Liga mitmachen. Die Ersten waren Earl Lloyd, Chuck Cooper und Nathaniel Clifton. 
  • Den Titel als Rekordmeister teilen sich zwei Teams: Die Boston Celtics und Los Angeles Lakers haben jeweils 17 Mal die NBA gewonnen. Amtierender Meister 2021/22 sind die Golden State Warriors.
  • Seit 1992 sind bei Olympia professionelle Basketballer dabei: Bei den Sommerspielen in Barcelona gelang es dem amerikanischen NBA-Dream-Team Johnson, Jordan und Bird, die Goldmedaille nach Hause zu bringen.

Die aufregende Geschichte der NBA 

Die Geschichte der NBA beginnt bereits in den 1940ern, damals aber noch unter einem anderen Namen. Als Basketball Association of America (BAA) trug die Organisation ab 1946 Meisterschaften aus. Zeitgleich gab es die American Basketball League (ABL) und die National Basketball League (NBL). Die BAA lief in ihren ersten drei Jahren nicht optimal. Daraufhin entschloss man sich 1949 dazu, diese mit der NBL zusammenzulegen – so entstand die NBA.

Die erste eigentliche NBA-Saison fand also 1949/50 statt – trotzdem werden auch die Gewinner der Vorjahre als NBA-Champions bezeichnet. Bereits damals war die NBA eine geschlossene Liga – bis heute gibt es keine Auf- oder Absteiger.

Die Minneapolis Lakers galten als das stärkste Team in den frühen 1950er-Jahren – mit George Mikan als einem der besten Spieler der Lakers. 1954 folgten einige Veränderungen bei den Spielregeln. Die Spiele sollten damit vor allem spannender gemacht werden. Eine der bedeutendsten Neuerungen in der Geschichte des Basketballs, die bis heute angewendet wird: die Wurfuhr bzw. „Shot Clock“. Nach 24 Sekunden im Ballbesitz muss das Team einen Wurf auf den Korb versuchen – ansonsten bekommt das gegnerische Team den Ball. 

Die 1960er gehen als die Ära der Boston Celtics in die Geschichte ein. Von ihrem ersten Gewinn 1956/57 bis zur Saison 1968/69 gewann das Team die NBA 11 Mal. Einige große Namen gehen aus dieser Zeit hervor, unter anderem die Spieler Bill Russell und Wilt Chamberlain, sowie Trainer Red Auerbach. 

Anfang der 1970er ließ das Interesse der Öffentlichkeit an der NBA nach. An dessen Stelle trat College-Basketball mit der NCAA-Basketballliga. Zudem wurde die konkurrierende Liga American Basketball Association (ABA) gegründet. Es dauerte aber nicht lange, bis diese ihr Vorhaben auch schon wieder aufgab: 1976 übernahm die NBA die ABA. Trotzdem dauerte es bis Ende der 1970er-Jahre, bis die NBA wieder mehr an Popularität gewinnen konnte.

Das änderte sich schlagartig in den 1980ern. Das Jahrzehnt brachte eine Reihe von Stars hervor, vor allem Larry Bird und Magic Johnson, die im Mittelpunkt der Lakers-Celtics-Rivalität standen. Das lenkte wieder mehr Aufmerksamkeit auf die NBA und polierte ihr Image auf. Mit dem neuen Commissioner im Jahr 1984, David Stern, schien sich das Blatt endgültig zu wenden. Er tat alles dafür, die NBA wieder zu Ruhm und Ehre zu führen. Unter anderem wurden strenge Kontrollen durchgeführt, um den Missbrauch von Drogen einzudämmen. Die NBA wuchs in diesem Jahrzehnt weiter und zählt Ende der 1980er 27 teilnehmende Teams.

Anfang der 1990er begann dann die Ära von Michael Jordan. Der spielte zwar bereits seit 1984 in der Liga, entwickelte sich jedoch ab 1991 zu einem echten Superstar. 6 Mal gewann er mit den Chicago Bulls und gilt bis heute als Legende im Basketball.

Über die Jahre hat sich die NBA fest in der Sportwelt etabliert. Seit 1992 sind professionelle Basketballer bei Olympia dabei. Und seit 1996 gibt es in den USA mit der Women’s National Basketball Association (WNBA) auch eine Frauenliga.

Zeitleiste der NBA

  • 1946: Erste nationale Meisterschaften werden durch die Basketball Association of America (BAA) ausgetragen. Zudem gibt es Ligen der ABL und NBL.
  • 1949: Durch die Zusammenlegung von BAA und NBL entsteht unter neuem Namen die NBA.
  • 1949/50: Das erste offizielle NBA-Turnier wird ausgetragen. Die Minneapolis Lakers gewinnen und gelten als stärkstes Team der frühen 50er-Jahre.
  • 1950: Mehr Gleichberechtigung ist das Motto – zum ersten Mal dürfen auch schwarze Spieler an der NBA teilnehmen. Die ersten dunkelhäutigen Spieler sind Earl Lloyd, Chuck Cooper und Nathaniel Clifton. 
  • 1954: Es kommt zu Regeländerungen für mehr Spannung. Insbesondere wird die bis heute geltende Wurfuhr eingeführt. Diese zwingt das Team im Ballbesitz nach 24 Sekunden zu einem Wurf auf den Korb – ansonsten verliert es den Ball. Dies soll Basketballspiele attraktiver für die Zuschauer machen.
  • 1960er: Die Ära der Boston Celtics ist in vollem Gange. 1956/57 gewinnt das Team seine erst NBA-Saison, insgesamt sichert sich das Team 11 Meisterschaften bis 1968/69. 
  • 1970er: Das Interesse an der NBA sinkt – College-Basketball und Konkurrenten wie die ABA-Liga machen es der NBA schwer, für die Zuschauer attraktiv zu bleiben.
  • 1976: Die NBA übernimmt die ABA und gewinnt langsam wieder an Wertschätzung.
  • 1980er: Die Rivalität zwischen den Lakers und Celtics sorgt dafür, dass die NBA wieder mit mehr Spannung verfolgt wird. Im Mittelpunkt stehen Larry Bird und Magic Johnson, die sich zu regelrechten Superstars der Sportart entwickeln.
  • 1984: Der neue Commissioner David Stern arbeitet hart daran, das Image der NBA zu verbessern. Unter anderem wird der Missbrauch von Drogen nun strengstens kontrolliert und bestraft.
  • 1990er: Die Ära von Michael Jordan beginnt. Ab 1991 gewinnt die heutige Basketball-Legende die NBA 6 Mal mit den Chicago Bulls. 
  • 1992: Professionelle Basketballer dürfen bei Olympia teilnehmen. Bei den Sommerspielen im selben Jahr gewinnen die NBA-Stars Bird, Johnson und Jordan für die USA die Goldmedaille.
  • 1996: Start der Frauenliga WNBA.

Eine neue Saison: NBA 2022/23

Die NBA 22/23 ist die 77. Saison der NBA. Wie üblich treten 30 Teams gegeneinander an – die Spiele begannen am 18. Oktober 2022. Aufgeteilt in die beiden Conferences sieht die Liste der Teilnehmer in diesem Jahr folgendermaßen aus:

Eastern Conference

  • Boston Celtics
  • Philadelphia 76ers
  • Brooklyn Nets
  • New York Knicks
  • Toronto Raptors
  • Milwaukee Bucks
  • Cleveland Cavaliers
  • Indiana Pacers
  • Chicago Bulls
  • Detroit Pistons
  • Miami Heat
  • Atlanta Hawks
  • Washington Wizards
  • Orlando Magic
  • Charlotte Hornets

Western Conference

  • Denver Nuggets
  • Minnesota Timberwolves
  • Utah Jazz
  • Oklahoma City Thunder
  • Portland Trail Blazers
  • Sacramento Kings
  • Los Angeles Clippers
  • Phoenix Suns
  • Golden State Warriors
  • Los Angeles Lakers
  • Memphis Grizzlies
  • New Orleans Pelicans
  • Dallas Mavericks
  • San Antonio Spurs
  • Houston Rockets

Die reguläre Saison läuft bis zum 9. April 2023. Zwischendrin findet allerdings noch das All-Star Weekend statt: Das allseits beliebte NBA All-Star Game ist für den 19. Februar 2023 angesetzt. Dabei treten die besten Spieler der Liga gegeneinander an. So entstehen neue Gruppierungen außerhalb der eigentlichen Teams, was für eine spannende Abwechslung sorgt. Das Spiel soll in der Vivint Arena in Salt Lake City stattfinden. 

Die Spielzeit 2022/23 kann bereits jetzt auf einige spektakuläre Momente zurückblicken. So konnte der Serbe Nikola Jokić für die Denver Nuggets eine phänomenale Kombination von 40 Punkte, 27 Rebounds und 10 Assists erlangen – das gab es zuvor erst wenige Male in der Geschichte der NBA. Ende Dezember schrieb zudem Luka Dončić Geschichte: Für die Dallas Mavericks erreichte er mit 60 Punkten, 21 Rebounds und 10 Assists das erste 60/20-Triple-Double überhaupt und gewann gegen die New York Knicks. 

Entschieden ist bis jetzt noch nicht viel – es bleibt also spannend. Wie zu erwarten, führen die Boston Celtics in ihrer Division die Liste mit Abstand an: mit 36 Siegen und 12 Niederlagen (PCT 0.745). Knapp wird es in der Central Division, wo Milwaukee Bucks (0.630) und Cleveland Cavaliers bis jetzt fast gleichauf sind (0.604). Ansonsten dominieren bisher Miami Heat, Denver Nuggets, Sacramento Kings und Memphis Grizzlies.

Auf einem überraschenden 4. Platz im Division-Ranking befinden sich aktuell die Golden State Warriors (0.489). Ob die Titelverteidiger sich doch noch durchsetzen können, wird sich bald zeigen. Dann erfahren wir, ob sich die Veränderungen im Kader der amtierenden NBA-Champions negativ auf die Performance des Teams auswirken – Gary Payton II und Otto Porter Jr. sind in diesem Jahr nämlich nicht dabei.

Die NBA: Berühmte Spieler der Liga

Als die wichtigste nationale Basketballliga der USA und weltweit hat die NBA einige berühmte Gesichter hervorgebracht. Die meisten davon stammen gebürtig aus den Vereinigten Staaten, jedoch gibt es auch einige internationale Spieler, die bei der NBA Geschichte geschrieben haben. Wir sehen uns einige der bekanntesten im Detail an.

Der 1947 geborene Kareem Abdul-Jabbar war 20 Jahre lang als Spieler in der NBA aktiv. Von 1969 bis 1989 spielte er zuerst für die Milwaukee Bucks, dann für die Los Angeles Lakers. Er war ein ausgezeichneter Spieler, der so viele Auszeichnungen gewinnen konnte, wie kein anderer in der Geschichte der NBA. 6 Mal wurde er MVP, zusätzlich 2 Mal MVP der Finalspiele der Meisterschaft. Auch NBA-Meister konnte er 6 Mal werden. Zudem war er 19 Mal NBA All-Star und 10 Mal im All-NBA First Team. Neben der Aufnahme in die Basketball Hall of Fame bekam Abdul-Jabbar zudem die Presidential Medal of Freedom verliehen.

Ein weiterer Vertreter der älteren Generation ist US-Amerikaner Earvin „Magic“ Johnson. Zusammen mit Larry Bird sorgte Johnson dafür, dass der Basketball und die NBA in den 1980ern wieder Aufschwung erhielten. Gemeinsam mit Michael Jordan und anderen Topspielern konnten die beiden bei den Olympischen Sommerspielen 1992 Gold gewinnen. Magic Johnson war zudem zahlreiche Male bei den All-Star Games dabei und gewann 3 Mal den MVP-Award.

Manche sagen ihm nach, dass er fliegen kann: Michael Jordan hat definitiv den Legendenstatus erreicht und ist einer der ganz Großen im Basketball. Er spielte bei den Chicago Bulls und später bei den Washington Wizards. 6 Mal konnte er mit den Bulls das Ligafinale gewinnen. Genauso oft wurde er auch Finals-MVP. Nach zwei Goldmedaillen bei Olympia erhielt er 1999 die Auszeichnung zum ESPN-Sportler des Jahrhunderts. Nach seiner aktiven Karriere war er als Manager bei den Wizards tätig. Heute ist er der Haupteigentümer der Charlotte Hornets. Die neue MVP-Trophäe wurde nach Jordan benannt und natürlich ist er auch in der Basketball Hall of Fame vertreten.

Dirk Nowitzki ist einer der wenigen internationalen Spieler, der es in die NBA geschafft hat. Das „German Wunderkind“ spielte von 1999 bis 2019 bei den Dallas Mavericks – und das sehr erfolgreich. In der Saison 2010/11 konnte er mit seinem Team als erster Deutscher in der Geschichte der Liga die NBA-Finals gewinnen. Auch den NBA Finals MVP-Award bekam er verliehen. Nowitzki wurde zudem für die Aufnahme in die Naismith Memorial Basketball Hall of Fame im Jahr 2023 nominiert – wir sind gespannt, ob er die Auszeichnung bekommt!

NBA: DAZN Bet-Quiz

Die wichtigste Liga des amerikanischen Basketballs hat viele Fans und Zuschauer. Die sind unter anderem von der vielseitigen Geschichte der NBA fasziniert, aber auch die Legenden der Sportart und natürlich die Spiele selbst sorgen für Begeisterung. Stelle Dich in unserem Quiz den wichtigsten Fragen und Antworten rund um die NBA und teste Dein Wissen!

Welche Teams spielen in der NBA?

In der Anfangszeit spielten in der NBA nur um die 8 Mannschaften. Seit 2004 ist die Zahl der teilnehmenden Teams auf 30 festgelegt. 

Die ältesten Teams der Liga sind die Boston Celtics, die New York Knicks und die Golden State Warriors, die früher als Philadelphia Warriors bekannt waren. Sie sind auch heute noch bei der NBA aktiv. Zudem spielt in der NBA eine Mannschaft aus Kanada, die Toronto Raptors. 

Den ersten Platz als erfolgreichstes Team in der Geschichte der NBA teilen sich die Boston Celtics und Los Angeles Lakers, ehemals Minneapolis Lakers. Beide Teams sicherten sich jeweils 17 Titel.

Wer ist der erfolgreichste NBA-Spieler aller Zeiten?

Geht es um die erzielten Punkte, ist Kareem Abdul-Jabbar der Beste in der NBA. Der Center-Spieler, der viele Jahre lange für die Milwaukee Bucks und danach für die Los Angeles Lakers aktiv war, führt zudem die Liste der Spieler mit den meisten MVP-Auszeichnungen an. Auch LeBron James ist ziemlich erfolgreich und folgt nach Punkten direkt nach Abdul-Jabbar mit nur einem geringen Abstand. Die Karriere von James ist allerdings noch nicht vorbei. Er könnte es also noch an die Spitze der Liste schaffen und Kareem Abdul-Jabbar vom ersten Platz verdrängen.

Wer war 2022 der MVP?

In den letzten beiden Saisons 2020/21 und 2021/22 gewann Nikola Jokić der Denver Nuggets. Die Auszeichnung als MVP (Most Valuable Player) gibt es seit Mitte der 1950er. Früher als Spielerwahl, wird die Auszeichnung heute von Sportjournalisten zum Ende einer jeden Saison vergeben. Fast immer wird der Gewinner auch in die Naismith Memorial Basketball Hall of Fame aufgenommen. Kareem Abdul-Jabbar konnte die Auszeichnung 6 Mal gewinnen und ist damit Spitzenreiter. Dahinter kommen Michael Jordan und Bill Russell mit jeweils 5 Mal.

Was hat es mit dem All-Star Weekend auf sich?

Das All-Star Weekend findet jedes Jahr während der NBA-Saison statt, typischerweise im Februar. Es geht dabei darum, die Besten der Besten im Basketball bzw. der NBA spielen zu sehen. Neben verschiedenen Wettbewerben ist das All-Star Game das wichtigste Ereignis. Im Zuge dessen wird auch der NBA All-Star Game Kobe Bryant MVP Award vergeben.

Unsere Prognose: NBA 2023/24 

In der Saison 2023/24 findet die NBA zum 78. Mal in ihrer Geschichte statt. Der Beginn der NBA-Spiele ist für den 24. Oktober 2023 geplant. Enden soll die Hauptrunde am 14. April 2024. Angeblich ist überdies ein internes Turnier während der Saison geplant – näheres dazu muss allerdings erst noch von der NBA bestätigt werden. Auch der Termin des All-Star Games 2024 steht schon fest: Es soll am 18. Februar 2024 im Gainbridge Fieldhouse in Indianapolis, Indiana, stattfinden.

Was die Regelungen angeht, sind in der neuen Saison keine Änderungen geplant. Wie immer werden höchstwahrscheinlich 30 Teams an der NBA teilnehmen, die in die Western und Eastern Conferences und ihre jeweiligen Divisionen aufgeteilt werden. Ob sich an den Teams etwas ändert, ist schwer zu sagen. Allerdings deuten keine Anzeichen darauf hin, dass es einen Wechsel geben könnte. Topanwärter wie die Los Angeles Lakers, die Golden State Warriors und die Boston Celtics werden aller Wahrscheinlichkeit nach auch in der folgenden NBA-Saison wieder dabei sein. 

Allgemein scheint es so, dass in der NBA langsam aber sicher ein Generationenwechsel vor sich geht. Immer mehr der älteren Stammspieler beenden ihre aktive Karriere und es rücken Rookies und Nachwuchstalente nach. Die bringen nicht nur frischen Wind in die Welt des Basketballs und der NBA, sondern können auch spieltechnisch echt überzeugen. Nikola Jokić von den Denver Nuggets etwa gehört mit seinen 27 Jahren schon eher zu den älteren Spielern der aktuellen NBA. Jokić konnte bereits in der noch laufenden Saison 22/23 überzeugen, als er 40 Punkte, 27 Rebounds und 10 Assists in einem Spiel erzielte – das gab es bis jetzt noch nicht oft.

Auch Giannis Antetokounmpo (28) ist einer der Namen, auf die Du achten solltest. Beide gehören schon länger zu den Topspielern in der NBA und konnten in der Vergangenheit mit ihrer Performance überzeugen. Giannis schaffte es in seiner Profikarriere bereits 2 Mal zum MVP und gewann 20/21 mit den Milwaukee Bucks die NBA-Finals. Der Grieche gilt bereits jetzt als Ausnahmetalent und ein Ende seiner Karriere ist nicht in Sicht.

Wer in der NBA 23/24 die Nase vorne haben wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich vorherzusagen. Wir hoffen jedenfalls, mehr von Topspielern wie Jokić und Antetokounmpo zu sehen und sind sehr gespannt auf die neue Spielzeit der NBA! Wenn wir von der jetzigen Saison ausgehen, dürfte die voller Überraschungen, aufregender Momente und vielleicht auch einiger geschichtsträchtiger Situationen sein!